Wie Digital Rights Management die Nutzung von Musikdateien einschränkt
Wie das Digital Rights Management (DRM) für Songs aus dem Internet funktioniert, wo die Probleme liegen und welche Alternativen es gibt, schildert ein aktueller Bericht der Stiftung Warentest online. Bei Online-Musikläden sei das DRM Standard, aber je nach Portal unterschiedlich ausgestaltet. Die Musikdateien dürften zum Beispiel häufig nicht mehr als drei mal kopiert werden, seien nicht ohne weiteres auf jedem Rechner abspielbar oder könnten nur auf einer begrenzten Anzahl von Rechnern abgespeichert werden. Auch bestehe die Gefahr des Verlusts der gekauften Musikstücke durch Aktualisierungen des Betriebssystems oder den Umstieg auf einen neuen Rechner.
Beim Online-Kauf kompletter Musikalben empfehlen die Tester einen Preisvergleich mit CDs aus dem Geschäft. Der Einkauf könne dort zum einen durchaus preiswerter sein, zum anderen würden auf Festplatte abgespeicherte, komprimierte ("gerippte") Songs von einer "richtigen" CD auch nicht den besonderen Einschränkungen des DRM unterliegen.
Zum Original-Artikel: Digital Rights Management: Fußfesseln für Dateien
