Donnerstag, 02. August 07

TV-Bildschirme werden in ganz Europa immer flacher und größer

Die Käufer neuer Fernsehgeräte bevorzugen immer größere Bildschirmformate, und ihr Wunsch nach mehr Qualität drückt sich in steigenden Durchschnittspreisen der verkauften Fernseher aus. Dies belegen Marktdaten der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) und der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu).

 

So stieg der Durchschnittspreis aller in Europa (Basis: 10 Länder in Westeuropa) verkauften Fernseher um 21 Prozent auf 702 Euro. Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Käufer für ein größeres Bildschirmformat. Im Segment der LCD-Geräte mit einer Bildschirmdiagonale über 37 Zoll erwartet die Branche für 2007 das größte Wachstum.

 

Fernsehgeräte in Röhrentechnik spielen in den europäischen Märkten nur noch eine untergeordnete Rolle: Im Jahr 2006 haben die Flachbild-Technologien die Bildröhre endgültig überholt. LCD- und Plasma-Fernseher erzielten mehr als 85 Prozent des Fernsehgeräte-Umsatzes in Europa. Und erstmals übertrafen die modernen flachen Geräte die Röhrentechnik auch in Stückzahlen: Flachbild-Fernseher wurden rund 16,6 Millionen Mal verkauft, Röhrengeräte nur noch 14,6 Millionen Mal.

 

Damit ist der Generationswechsel der Fernseh-Technologien aber noch lange nicht abgeschlossen. Denn in den europäischen Haushalten stellen die Röhrenmodelle unter den vorhandenen Fernsehgeräten nach wie vor die große Mehrheit. So gab es Ende 2006 erst in rund 16 Prozent der Haushalte einen Flat-TV.

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