Dienstag, 04. Oktober 05

Tipp: Digitale Fotos zum Entwickeln am Besten per CD verschicken

Dass die von professionellen Fotolabors erstellten Abzüge digitaler Fotos deutlich preiswerter, brillanter und haltbarer sind als Selbstgedruckte aus dem heimischen PC, ist bekannt. Doch bereits bei der Anlieferung kann die Qualität der Bilder leiden, wenn diese über das Internet zum Labor geschickt werden. Das Computermagazin c’t empfiehlt daher in seiner aktuellen Ausgabe, die Fotos im Originalzustand auf einer CD-ROM zu speichern und dann per Post an das jeweilige Fotolabor zu schicken.

 

Bei Bildern kommen schnell große Datenmengen zusammen. Fotos auf den Server eines so genannten Internet Print Services zu stellen, kostet daher viel Zeit und Nerven – auch mit einem flotten DSL-Anschluss. Um Übertragungszeit und –kosten zu sparen, stauchen die Internet-Bestellprogramme vieler Anbieter die Bilder vor der Übertragung zusammen. Nachteil: Die Qualität der Abzüge leidet sichtbar und nur bei wenigen der von c’t getesteten Fotodienste lässt sich die Sparfunktion ausschalten – wenn man sie denn in den Untermenüs entdeckt. Die meisten Anbieter warnen den Kunden nicht einmal vor dem möglichen Qualitätsverlust.

 

Für das Erstellen der CDs ist ein Extraprogramm selten erforderlich, denn die Brennfunktion ist in den Bestellprogrammen der Fotodienste oft enthalten. Wer also Wert auf eine gute Qualität der entwickelten Fotos legt und den Versand per Post nicht scheut, sollte die CD dem Internet-Upload vorziehen.

 

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