Freitag, 22. Februar 08

Steuer-Affäre: War es eine CD oder eine DVD?

Die Medienangaben sind widersprüchlich: War es eine CD oder eine DVD, auf der Daten über mehrere hundert Steuersünder den Besitzer wechselten? Während die meisten Medien von einer CD berichten, schreibt unter anderem die Bild-Zeitung regelmäßig von einer DVD. So oder so: Platz genug ist auf beiden optischen Speichermedien. Eine CD mit einer Kapazität von rund 700 MB fasst einen Inhalt von etwa 20 Aktenordnern. Fast sieben Mal so viel speichert eine normale DVD, die über eine Kapazität von 4,7 GB verfügt. Auf eine zweilagige DVD (Dual-Layer-DVD) passen sogar 8,5 GB.

 

Wichtige Daten sind grundsätzlich jedoch auf einer DVD besser aufgehoben, weil die eigentliche Speicherschicht komplett von schützendem Polycarbonat umschlossen ist. Eine CD hingegen besitzt nur auf der Unterseite eine Polycarbonat-Schicht. Auf der Oberseite befindet sich unter dem Etikett bei den meisten Rohlingen nur ein hauchdünner Lacküberzug. Darunter kommt bereits die Reflexionsschicht. Schon das versehentliche Beschreiben mit einem Kugelschreiber kann zu Kratzern auf der bedruckten Oberfläche führen und damit auch die Reflexionsschicht beschädigen. Die CD lässt sich dann nicht mehr oder nicht vollständig auslesen.

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