Dienstag, 15. April 08

Magazin: Blu-ray-Filme stellen PCs auf eine harte Probe

Kaum ist der Formatkrieg entschieden, drängt es den DVD-Nachfolger Blu-ray Disc auch in die PCs. Zwar werden passende Laufwerke und Grafikkarten für den Genuss hochauflösender Filme immer günstiger, doch aufwendig programmierte Film-Menüs und neue Kopierschutzverfahren bringen so manche Software ins Straucheln und verlangen deutlich mehr Prozessorleistung als bislang gedacht, schreibt das Computermagazin c't  in seiner aktuellen Ausgabe (9/2008).

 

Nicht nur, dass Grafikkarten und Monitore neue Kopierschutzfunktionen unterstützen müssten, auch Abspielprogramme und Prozessoren würden stark gefordert, so c't weiter. Immer aufwendiger programmierte Java-Menüs und zusätzliche Video-Kommentare, wie man sie auf den neuesten Filmproduktionen finde, benötigten deutlich mehr Rechenleistung als bislang gedacht. Anwender müssten sich deshalb auf häufige Software-Updates einstellen. Aktuelle Grafikkarten könnten die CPU zwar unterstützen, aber sie würden noch nicht alle Funktionen der neuesten Blu-ray-Filme beherrschen.

 

Für Archivierungszwecke eigne sich die Blu-ray Disc derzeit nur eingeschränkt, schreibt das Magazin. Brenner und Rohlinge seien noch unverhältnismäßig teuer und belasteten das Portemonnaie stärker als externe Festplatten. Die Daten würden zwar relativ sicher gespeichert, es dauere mitunter jedoch eine bis anderthalb Stunden, bis 25 Gigabyte auf eine Blu-ray Disc geschrieben seien. "Am günstigsten sind derzeit Kombilaufwerke, die Blu-ray Discs lesen und DVDs wie auch CDs zusätzlich brennen", rät c't-Redakteur Hartmut Gieselmann.

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