Montag, 30. April 07

KIM-Studie 2006: Kinder können am besten mit dem DVD-Player umgehen

Haushalte, in denen Kinder aufwachsen, verfügen über eine sehr gute technische Ausstattung: Vom Fernseher (100 Prozent) über Handy (95 Prozent), CD-Player (94 Prozent), Computer (89 Prozent), DVD-Player (81 Prozent) bis hin zu Digitalkamera (57 Prozent) und MP3-Player (42 Prozent). Dies berichtet die Studie „Kinder und Medien 2006“ (KIM-Studie) des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest.

 

Am besten können Kinder nach Selbsteinschätzung mit einem DVD-Player umgehen, gefolgt von „SMS verschicken“. „Ich kann das gut“ gaben hier 51 bzw. 44 Prozent an. Immerhin 27 Prozent können einen Videorekorder programmieren. Die technische Kompetenz steigt laut Studie erwartungsgemäß mit zunehmendem Alter: So kann ein Drittel der Sechs- bis Siebenjährigen eine DVD abspielen, bei den 12- bis 13-Jährigen beherrschen dies über zwei Drittel.

 

Die Verbreitung von DVD-Playern stieg innerhalb eines Jahres um 9 Prozentpunkte auf 81 Prozent. DVD-Rekorder sind erst in 29 Prozent der Haushalte mit Kindern zu finden und laut Studie derzeit eher noch ein Privileg von Haushalten mit höherem Einkommen.

 

Das Gerät, das in den meisten Kinderzimmern steht, ist mit 57 Prozent der CD-Player, gefolgt vom Kassettenrekorder und dem Radio. Einen eigenen DVD-Player im Zimmer haben dagegen nur 14 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen.

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