Donnerstag, 06. Oktober 05

Katalog-CDs schwer im Kommen

Immer mehr Unternehmen setzen auf CD-ROMs als Ergänzung oder gar Alternative zu gedruckten Produktkatalogen. "Seit ungefähr vier Jahren zieht die Nachfrage nach Katalog-Produktionen auf CD kräftig an", stellt Reiner Kafitz, Geschäftsführer des Medienproduktions- und Verpackungsspezialisten KMS Kafitz Medienservice GmbH aus Heppendorf bei Kerpen, fest. Besonders die stark gefallenen Kosten für die Produktion digitaler Datenträger sprechen für die Katalog-CD. Schon bei einer Klein-Auflage von rund 400 Stück liegen die reinen Produktionskosten bei ca. 35 Cent je Stück. Hinzu kommen noch Kosten für Programmierung und Verpackung.

 

Die Vorteile von Katalog-CDs liegen auf der Hand: Eine CD speichert 700 MB – das sind mehrere Tausend DINA4-Seiten - und wiegt im Standard-Jewelcase meist unter 100 Gramm. Das spart im Vergleich zu Print-Katalogen Lager- und Transportkosten. Auch die gesuchten Inhalte sind dank digitaler Suchfunktion meist schneller aufzufinden.

 

Weitere "Soft-Facts" sprechen für den Einsatz von Katalog-CDs: Mit einer kreativen und ansprechenden Verpackung ist aus einem Digital-Katalog schnell ein echter Hingucker und "Anfasser" gemacht. Somit kommen Kataloge auf CD besonders auch auf Messen als Give-Aways gut an, sind leichter zu verteilen als ihre Print-Kollegen, wirken "wertiger" und landen daher erfahrungsgemäß weniger häufig im Papierkorb.

 

Trotz aller Vorteile: Die "Solo-Katalog-CD" ist immer noch eher selten. Die Kataloge stehen meistens weiterhin auch als Printversion zur Verfügung.

 

Hinweis: Pressefoto zum Thema im Service-Bereich des Portals.

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