Katalog-CDs besonders im B2B-Bereich beliebt
Größter Abnehmer von Katalogen auf CD ist die Industrie, also das klassische B2B-Geschäft. Vor allem die Automobilindustrie macht von der Möglichkeit Gebrauch, umfangreiche Lieferprogramme digital zu präsentieren. So erscheint zum Beispiel der Teile-Katalog eines mittelständischen deutschen Automobil-Zulieferers vier Mal im Jahr in 16 Sprachen auf CD-ROM. Über 12.000 Artikel mit mehr als 57.500 Cross-Referenzen (Informationen darüber, welche Artikel wie miteinander kombinierbar sind) und 800 Abbildungen sind darin auf Mausklick zugänglich. Sämtliche Preisinformationen, aktuelle Katalognachträge und Produktneuheiten sind hinterlegt.
Auch die Automobilkonzerne selbst versorgen ihre Händler mit digitalen Ersatzteil-Übersichten. Die Katalog-CD eines japanischen Automobilherstellers beispielsweise enthält neben reinen Teile-Spezifikationen und Preisen auch gleichzeitig ein Software-Update. Die kompletten Daten werden somit in Sekundenschnelle in die EDV des jeweiligen Händlers hochgeladen. Neben der Automobilindustrie nutzen vor allem Branchen mit stark diversifizierten Produkt-Sortimenten die digitalen Kataloge: dazu gehören z.B. Baumärkte und Hersteller von Befestigungs- und Montagematerialien (Schrauben, Dübel, Möbel-/Baubeschläge etc.). Aber auch die Mobilfunkbranche setzt die digitalen Kataloge in der Kommunikation mit ihren Händlern ein. So können neue Handys umfassend und komfortabel präsentatiert werden.
