Im Durchschnitt 764 Euro für einen neuen Fernseher
Käufer entscheiden sich immer mehr für höherwertige, zukunftssicher und besser ausgestattete Fernsehgeräte mit größeren Bildschirmdiagonalen. Nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) lag der durchschnittliche Preis aller verkauften TV-Geräte im Jahr 2007 mit 764 Euro auf hohem Niveau. Bei LCD-Geräten stieg der Durchschnittspreis im Weihnachtsgeschäft sogar auf 814 Euro an.
Auch der Trend zu größeren und besser ausgestatteten Geräten setzte sich unvermindert fort. Das TV-Geräte-Geschäft war von großen Bildschirmklassen und hoch auflösenden Geräten („HD ready“ und „HD ready 1080p“) geprägt. So entfiel mehr als die Hälfte des Umsatzes mit TV-Geräten auf Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 37 Zoll (94 cm) und größer. Für dieses noch junge Gerätesegment erwartet die gfu 2008 die höchsten Umsatzanteile.
HDTV-taugliche Fernsehgeräte, erkennbar am Qualitätszeichen „HD ready“ und „HD ready 1080p“ (Full HD) dominieren mit ca. 95 Prozent des Umsatzes bei den Flat-TVs. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3,8 Millionen „HD ready“-Geräte verkauft, davon 0,3 Millionen „HD ready 1080p“ (Full HD).
Laut gfu wurden damit im Jahr 2007 etwas mehr als 4,4 Millionen Flat-TVs verkauft (LCD-TV 3,9 Mio Stück, Plasma-TV 0,54 Mio Stück). Dies entspricht einem Umsatz von ca. 4,2 Milliarden Euro. Für das Jahr 2008 rechnet die gfu mit einem Absatz von mindestens 5,3 Mio Flat-TVs und einem Umsatz von 4,7 Milliarden Euro.
