Fachmagazin: Auch bei LCD-TVs drohen Einbrenn-Effekte
Besitzer von modernen Flachbildfernsehern sollten vorsichtig sein: Nicht nur Plasma-TVs, sondern auch LCD-Displays neigen zu störenden Einbrenn-Effekten. Das berichtet das Fachmagazin "video" in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 10/2007). Einbrenn-Effekte entstehen, wenn Standbilder wie Videotext-Einblendungen oder Bildschirm-Menüs über viele Stunden oder Tage hinweg auf dem Bildschirm angezeigt werden. Im Gegensatz zu Plasma-TVs zeigt sich dieser Effekt bei LCD-Panels bei weitem nicht so rasch und kann meist wieder behoben werden.
Um störende Einbrenn-Effekte loszuwerden, sollte das LCD-Display erst einmal mehrere Tage ausgeschaltet bleiben, rät "video". Verschwindet das Problem nicht von allein, kann eine längere Wiedergabe von Bildrauschen bei abgezogenem Antennenstecker helfen. Dieses Verfahren erfordert Höchstleistung von dem Flüssigkristall-Panel, das sich auf diese Weise regeneriert.
Um das Einbrennen von Bildinhalten von vornherein zu vermeiden, sollten Anwender die entsprechenden Schutzfunktionen an ihren Geräten nutzen. Eine davon ist die so genannte "Pixel-Shift"-Option. Ist diese aktiviert, verschiebt sich das Bild regelmäßig und kaum merklich um einige Millimeter, um die Belastung einzelner Pixel zu verteilen. Darüber hinaus schont eine gemäßigte Kontrasteinstellung das LCD-Panel und die Augen des Betrachters, so "video".
