Besserer Schutz von Daten auf USB-Sticks
Sie sind unbestritten eine der nützlichsten Erfindungen im Computerzeitalter und liegen voll im Trend: USB-Sticks. Die kleinen, handlichen und robusten Datenspeicher sind ideal für den mobilen Transport von Daten jeglicher Art. Doch alles, was man leicht in die Hosentasche stecken kann, geht auch genauso leicht verloren, wird verlegt oder vergessen. Oder noch schlimmer: wird geklaut. Daher sollten wichtige Daten auf einem USB-Stick nur verschlüsselt mitgenommen werden. Dies gilt besonders für den Einsatz im Buisness-Bereich. Eine Lösung dafür hat TEAC unter dem Namen „pdf-Controller“ entwickelt. Sensibler Content wird an einen speziellen, eindeutig identifizierbaren USB-Stick gekoppelt, bei dem der Urheber bestimmt, welche Inhalte nur lesbar, welche auch druckbar und welche sogar kopierbar sein sollen. Die Zugriffsrechte kann der Urheber individuell für jedes Dokument oder auch mittels einer digitalen Signatur (z.B. Kundenname, Kundennummer) für jeden einzelnen Nutzer gesondert erteilen.
Während des Abspeicherns verschlüsselt das Programm alle Dateien und schützt den Zugriff mit einem individuellen Passwort. Die Nutzung und Ansicht der Daten ermöglicht ein an den speziellen Stick gebundene Viewer. Der Zugriff auf die Daten kann auch für einzelne Nutzer zu einem Stichtag beendet oder aber erst ab einem bestimmten Stichtag gestattet werden. Ein einfaches "Copy and paste" ist laut Herstellerangaben nicht möglich.
Gerhard Stroth, Datensicherheits-Experte beim Speichermedien-Dienstleister KMS Medienservice, zeigt sich vom Sicherheitsniveau der kombinierten Stick- und pdf-Lösung überzeugt: „Weil die Inhalte verschlüsselt und gleichzeitig mit der Seriennummer des USB-Sticks verknüpft sind, ist diese Lösung weitaus sicherer als ein normaler Passwort-Schutz.“
In der „NET“-Version des pdf-Controllers kann der Stick bei Diebstahl oder Verlust sogar umgehend ferngesteuert für die Benutzung gesperrt werden, denn neben dem korrekten Stick und Passwort ist zudem eine positive Legitimation des Sticks per Internet erforderlich. Dazu meldet sich jeder USB-Stick bei einem Sicherheits-Server an. Solange eine Freigabe für den USB-Stick vorliegt, besteht Zugriff auf alle Daten. Nach Sperrung des Sticks, ist kein Zugriff auf die darauf gespeicherten Informationen mehr möglich.
Quelle: MultimediaMagazin 3/2008
